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	<title>E-Portfolio von Sebastian Brandstetter</title>
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	<description>E-Portfolio von Sebastian Brandstetter</description>
	<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 01:57:36 +0000</pubDate>
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		<title>Twitter-Exposé #3 - Ausblick und Handlungsempfehlungen</title>
		<link>http://brandismission.de/2009/01/twitter-expose-3-ausblick-und-handlungsempfehlungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[e-portfolio]]></category>

		<category><![CDATA[2009]]></category>

		<category><![CDATA[ausblick]]></category>

		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Exposé wurde für die Veranstaltung &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; an der TU Ilmenau verfasst.
&#8220;Twitter will continue to achieve legitimacy. Already having gotten publicity by being featured in (gasp!) mainstream media in 2008, the rise of Twitter is a certainty. Brands will adopt Twitter for everything from media/influencer outreach to customer service to crisis communications.
But more than [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address style="text-align: justify;">Dieses Exposé wurde für die Veranstaltung &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; an der TU Ilmenau verfasst.</address>
<blockquote><p>&#8220;Twitter will continue to achieve legitimacy. Already having gotten publicity by being featured in (gasp!) mainstream media in 2008, the rise of Twitter is a certainty. Brands will adopt Twitter for everything from media/influencer outreach to customer service to crisis communications.<br />
But more than any push-channel, Twitter will give customers, advocates and<br />
critics unprecedented access to corporate personnel and vice versa.&#8221;</p></blockquote>
<p>Scott Monty in <em>Social Media Predictions 2009</em> (2009, S. 17)</p>
<blockquote><p>&#8220;Reaching the Spectators - For all the hype about services like Twitter and Facebook, there are many more millions of consumers [...] who don&#8217;t &#8220;join,&#8221; who don&#8217;t blog nor consider themselves blog readers.  Yet they likely participate quite frequently (albeit unwittingly) in Social Media, via Google searches - Google searches which serve up YouTube videos, blog posts, etc.  Social Media-savvy SEO will be an ever-more-important factor for brands to consider as they seek to expand their influence beyond the &#8220;cool kids&#8221; crowd online.&#8221;</p></blockquote>
<p>Todd Defren  in <em>Social Media Predictions 2009</em> (2009, S. 9)</p>
<p style="text-align: justify;">Diese beiden Zitate zum Einstieg verdeutlichen, worum es im letzten Teil des Exposés über Twitter gehen soll: Ein <strong>Ausblick</strong> für das Jahr 2009 sowie <strong>Handlungsempfehlungen</strong> für beteiligte Akteure.</p>
<p style="text-align: justify;">Rufen wir uns hierzu zunächst Nutzertypen von Twitter, die teilweise bereits im ersten Teil des Exposés angesprochen wurden, zurück ins Gedächtnis. User können u.a. die folgenden (unterschiedlichen) Ziele/Hintergründe haben: Twittern aus Spaß; um eine Firma zu vertreten/PR; Spam/Werbung; Übermittlung von Nachrichten; PR/Infos von Prominenten; als Ergänzung zu Updates der eigenen Webseite/des Blogs; zur Kommunikation mit Freunden; Social Networking. Sicher gibt es weitere Nutzungsgründe - hierzu auch gerne Hinweise und Anregungen in den Kommentaren hinterlassen.<br />
Diese Nutzungsgründe bzw. Nutzungstypen haben logischerweise unterschiedliche Ziele mit ihren verfassten Einträgen: Hier kann zum einen eine Antwort von anderen Nutzern überhaupt nicht erwünscht sein, zum anderen kann eine Antwort - zumindest über Twitter - auch explizit gefordert werden (indem bspw. eine Frage zu einem bestimmten Thema getwittert wird). Im Fall von PR- und Werbeeinträgen kann das Ziel auch das Auslösen einer Handlung beim Lesenden - der Verkauf von Produkten - oder eine Einstellungsänderung beim Leser - das Aufbauen eines Markenimages, um ein Beispiel zu nennen - sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus den Nutzertypen lässt sich ein Typ herausnehmen, der wahrscheinlich besonders im Jahr 2009 weiter wachsen und eine große Rolle spielen wird: Firmen, die twittern. Geht es nach Forbes (2009), so sind europäische Firmen derzeit absolute Nachzügler, was die Benutzung von Twitter angeht. So sei der Dienst entweder unbekannt oder aber werde als nicht notwendig betrachtet. Amerikanische Firmen hingegen sähen Twitter als wertvolle Möglichkeit, um mit Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu treten (vgl. Forbes, 2009). Gleichzeitig zeigt der Artikel auf Forbes.com aber auch Gefahren und Probleme auf, die ein Twitteraccount für Firmen mit sich bringen kann: er könne gehackt und missbräuchlich genutzt werden; zudem sei die Benutzeroberfläche nicht ausgereift und <em>geeky</em> (Forbes, 2009). Das einleitende Zitat von Todd Defren zeigt zudem die Problematik auf, dass Twitter immer nur ein zusätzlicher Kanal sein; niemals jedoch die Breite Masse direkt erreichen kann. Als Handlungsempfehlung lässt sich hieraus ableiten, dass der direkte Kontakt zum Kunden sicherlich unschätzbare Vorteile (PR; Schaffen von Vertrauen; Kundenbindung; Imagepflege) mit sich bringt und für Firmen das Anlegen eines Accounts auch sinnvoll scheint. Dieser muss dann allerdings auch geupdatet werden und kann nur eine Ergänzung zu den bis dato vorhandenen Kommunikationswegen sein. Twitter sollte zudem im Gesamtspektrum von Social Networks gesehen werden, so dass eine aktive Nutzung von anderen Angeboten wie Facebook.com oder Myspace.com ebenfalls in Erwägung gezogen werden sollte. Ein großer Teil des Traffics kommt über diese beiden Netzwerke (vgl. Faz.net, 2009). Verschiedene Profile können zudem untereinander verknüpft werden und so ein eigenes Netzwerk für eine Firma schaffen. Die von Defren angesprochene Suchmaschinenoptimierung (SEO) verdeutlicht einen weiteren wichtigen Faktor: Das &#8220;gefunden werden&#8221;. Eine twitternde Firma wird möglicherweise über verschiedenerlei Keywords von Menschen gefunden, die nach der Firma selbst nicht gesucht hatten, so aber auf sie aufmerksam werden. Kurzum: Wollen europäische Firmen mit der Zeit gehen und in einer globalisierten Welt ihre amerikanische Konkurrenz nicht vorbeiziehen lassen, müssen sie sich mit Web2.0-Angeboten beschäftigen. Dass sich Twitter nicht nur für größere, sondern ebenfalls kleinere Geschäfte lohnen kann zeigt das Beispiel des CoffeeGroundz Cafe in Houston, Texas: Dank Twitter hat sich dort die Kundenzahl verdoppelt. Kunden können hier unter anderem Bestellungen zum Abholen via Twitter aufgeben und selbst im Cafe direkt bequem im kostenlosen WiFi via Twitter ihre Bestellung aufgeben, indem sie sie an <a href="http://twitter.com/coffeegroundz" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">@coffeegroundz</a> twittern (vgl. Blog of Mr. Tweet, 2009).</p>
<p style="text-align: justify;">Für Privatanwender ist die Benutzung von Twitter anders abzuwägen als für eine große Firma. Sicherlich müssen niemandem, der den Dienst nicht nutzt, Nachteile entstehen. Dennoch kann er - genug Leute, denen der Nutzer followed, vorausgesetzt - viele Vorteile bringen. Zu nennen sind der direkte Kontakt mit Firmen, Experten, Politikern etc, der sonst nicht auf solch einfache Weise zustande gekommen wäre. Twitter kann bei Problemen und Fragestellungen hilfreich sein: Sucht man ein bestimmtes Programm, kann man eine Frage danach twittern und auf Antworten aus der Gefolgschaft hoffen. Dies ist bei entsprechend großem Netzwerk nicht unwahrscheinlich und kann sehr schnell funktionieren. Ähnlich RSS-Feeds bekommen Nutzer Nachrichten direkt über Twitter auf den Bildschirm; sei es von twitternden Nachrichtenseiten wie Spiegel Online oder von Privatleuten. Schließlich wird ein Nutzer durch Twitter außerdem auf interessante Dinge aufmerksam gemacht und kann Zusatzapplikationen nutzen, um Twitter zu verschiedenerlei Dingen zu nutzen. Dennoch muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Twitter gleichzeitig ein großer &#8220;Timewaster&#8221; sein kann: Irrelevante und unnütze Informationen müssen vom Nutzer selbst gefiltert werden; ein großes Freundenetzwerk führt zu ständig hereinkommenden Updates, die ablenken und Zeit kosten können. So ist immer zwischen Nutzen und Zeitverschwendung abzuwägen. Daran wird sich auch im Jahr 2009 nichts ändern. Die angesprochene Nachrichtenübermittlung jedoch wird eine größere Rolle spielen, auch im umgekehrten Sinn: Ein bei einem Ereignis anwesender Twitternutzer kann mit seinem mobilen Endgerät ein Bild erstellen und direkt samt Text twittern - in einer Geschwindigkeit, in der ein Journalist noch nicht einmal am Ort des Geschehens gelangen kann. So kann Twitter für den partizipativen Journalismus genutzt werden, den Bowman und Willis (2003, S. 9) als <em>&#8220;act of a citizen, or group of citizens, playing an active role in the process of collecting, reporting, analyzing and disseminating news and information&#8221; </em>bezeichnen und die durch die direkte und unabhängige Berichterstattung die Demokratie stärken könne.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Nutzer von Twitter sind die Ersteller von Applikationen, die die Twittereigene API nutzen. Diesen sollte folgender Auszug einer e-mail von Twitter an einen solchen App-Anbieter zu denken geben:</p>
<blockquote><p>“Starting later this week we’ll be limiting those on the whitelist to 20,000 requests per hour. Yes, you read that right: twenty THOUSAND requests per hour. According to our logs, this accounts for all but the very largest consumers of our API. This is essentially a preventative measure to ensure that no one API client, even a whitelisted account or IP, can consume an inordinate amount of our resoures.”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">20.000 Anfragen pro Stunde ist bei Twitters rasanten Wachstumsraten und einem potentiell interessanten App nicht viel - ob ein Anbieter also eine Webseite rund um eine Programmschnittstelle, auf die er selbst keinen Einfluss hat, anbieten sollte ist abzuwägen. Zumindest, wenn diese Webseite nicht nur aus Spaß erstellt wird, sondern - bspw. durch Werbefinanzierung - als Geschäftsmodell fungieren soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Ausblick nicht fehlen darf natürlich ein entscheidender Faktor: die Zukunft des Dienstes Twitter selbst. Der Dienst verursacht Kosten, generiert aber keine Einnahmen. Twitter.com muss ich deswegen in naher Zukunft ein Geschäftsmodell überlegen, mit dem der Dienst rentabel gemacht werden kann. Eine große Plattform mit vielen Nutzern allein bringt kein Geld. Denkbar ist, dass Twitter in Zukunft Werbebotschaften in Tweets einbauen wird; oder auch, dass Werbung auf den Profilseiten sichtbar wird. Auch kostenpflichtige Premiumaccounts, die gegenüber den kostenlosen Accounts Zusatznutzen bieten, scheinen diskutiert zu werden (vgl. Faz.net, 2009). Ungewiss ist, inwieweit der Dienst im Funktionsumfang erweitert werden wird; hier böten sich gegebenenfalls dann weitere Möglichkeiten, um mit (anhand der Tweets personalisierter) Werbung Einnahmen zu generieren. Gerade in Zeiten einer globalen Rezession und weniger verfügbarem Venture Kapital muss sich ein Dienst wie Twitter der Erlösfrage stellen - auch, wenn Twitter sich gerade erlauben konnte, ein Kaufangebot von Facebook in Höhe von $500 Mio. abzulehnen. Der Wert Twitters wird unterdessen auf &#8220;nur&#8221; rund 250 Millionen US-Dollar geschätzt (vgl. TechCrunch 2009).</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte an dieser Stelle mit einem aus dem ersten Teil des Exposés bekannten Zitat schließen, welches die Relevanz und Irrelevanz von Twitter nochmals auf den Punkt bringt:</p>
<blockquote><p>Ein Dienst, ein Verbreitungsweg muss in dieser Logik entweder ernst oder nicht ernst zu nehmen sein. Er ist entweder profan oder relevant. Das ist natürlich Blödsinn. Er kann problemlos beides sein - oder mal dies, mal das.</p></blockquote>
<p><em>Frank Patalong auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');">Spiegel Online</a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Twitter ist eben - so simpel und unspektakulär es klingt - das, was der Nutzer daraus macht. Auch im Jahr 2009.</p>
<h3>Literaturhinweise</h3>
<p>Blog of Mr. Tweet (2009): Twitter To Go: How one local coffee shop used Twitter to double their clientele. Abgerufen am 28.01.2009 unter http://blog.mrtweet.net/twitter-to-go-how-one-local-coffee-shop-used-twitter-to-double-his-clientele</p>
<p>Bowman, Shayne/Willis, Chris (2003): We Media - How audiences are shaping the future of news and information. Reston, VA: The Media Center at the American Press Institute. Abgerufen am 21.01.2009 unter http://www.hypergene.net/wemedia/download/we_media.pdf</p>
<p>Defren, Todd (2009): Social Media Predicitions 2009. In: Peters, Kim (Hrsg.): Social Media Predicitions. S. 9. Abgerufen am 17.01.2009 unter http://beingpeterkim.typepad.com/files/Social%20Media%202009.pdf</p>
<p>Faz.net (2009): Twitters Popularität steigt rasant. Abgerufen am 21.01.2009 unter http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/21/twitter.aspx</p>
<p>Forbes.com (2009): Why Europe&#8217;s CEOs should Twitter. Abgerufen am 19.01.2009 unter http://www.forbes.com/ebusiness/2009/01/18/twitter-europe-blog-tech-ebiz-cx_mb_0119twitter.html</p>
<p>Mashable.com (2009): Twitter API gets limited. Abgerufen am 21.01.2009 unter http://mashable.com/2009/01/21/twitter-api-gets-limited/</p>
<p>Monty, Scott (2009): Social Media Predicitions 2009. In: Peters, Kim (Hrsg.): Social Media Predicitions. S. 17. Abgerufen am 17.01.2009 unter http://beingpeterkim.typepad.com/files/Social%20Media%202009.pdf</p>
<p>Patalong, Frank (2009): “Da ist ein Flugzeug im Hudson River. Verrückt.” Spiegel Online. Abgerufen am 16.01.2009 unter http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html</p>
<p>TechCrunch.com (2009): Twitter Raising New Cash At $250 Million Valuation. Abgerufen am 24.01.2009 unter http://www.techcrunch.com/2009/01/24/twitter-raising-new-cash-at-250-million-valuation/</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2009/02/twitter-expose-teil-3.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/downloads/wp-content/uploads/2009/02/twitter-expose-teil-3.pdf');">Download des Exposé als PDF</a></p>
<hr />
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		<title>Twitter-Exposé #2 - Interaktivität und Applikationen</title>
		<link>http://brandismission.de/2009/01/twitter-expose-2-interaktivitat-und-applikationen/</link>
		<comments>http://brandismission.de/2009/01/twitter-expose-2-interaktivitat-und-applikationen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 15:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dieses Exposé wurde für die Veranstaltung &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; an der TU Ilmenau verfasst.


Nachdem bereits im 1. Teil des Exposés der Dienst Twitter ausführlich vorgestellt wurde, soll es im 2. Teil um den Interaktivitätsaspekt von Twitter gehen. Dass die Wahl, das Exposé über den interaktiven Dienst Twitter zu schreiben, richtig war, zeigt eine Meldung auf Mashable.com [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address style="text-align: justify;">Dieses Exposé wurde für die Veranstaltung &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; an der TU Ilmenau verfasst.</p>
<p style="text-align: justify;">
</address>
<div style="text-align: justify;">Nachdem bereits im 1. Teil des Exposés der Dienst <a href="http://www.twitter.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitter.com');" target="_blank">Twitter</a> ausführlich vorgestellt wurde, soll es im 2. Teil um den Interaktivitätsaspekt von Twitter gehen. Dass die Wahl, das Exposé über den interaktiven Dienst Twitter zu schreiben, richtig war, zeigt eine Meldung auf Mashable.com vom 9. Januar 2009: Demnach ist Twitter im Jahr 2008 um 752% gewachsen (Mashable 2009 [1]).</div>
<p style="text-align: justify;">Im Mittelpunkt dieses Teils des Exposés stehen die bereits im ersten Teil erwähnten Webanwendungen bzw. Applikationen (sog. Apps) von Drittanbietern, die die Funktionen von Twitter erweitern.<br />
Möglich wird dies durch von Twitter.com zur Verfügung gestellte API (application programming interface), also die Programmierschnittstelle des Twittersystems. Sie ermöglicht beispielsweise, dass neue Tweets auch über andere Webseiten oder Programme, d.h. auf unterschiedlichen Kanälen, eingegeben und ebenfalls abgerufen werden können. Mittels bestimmter Erweiterungen lassen sich zudem weitere Informationen über den Absender und die Empfängergruppe anzeigen, wie etwa den jeweiligen Standort auf Google Maps.<br />
So kann ein beispielsweise Twitter-Stream in einer völlig neuen Umgebung erscheinen (siehe <a href="http://tweetree.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/tweetree.com');" target="_blank">Tweetree</a>), ein Firefox-Plugin erlaubt die Eingabe von Tweets und benachrichtigt den Nutzer bei Updates (vgl. <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5081" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/addons.mozilla.org');" target="_blank">Twitterfox</a>) oder eine Webseite ermöglicht es Nutzern, anderen Twitter-Usern automatisch zu followen oder mehrere Accounts zu verwalten (<a href="http://www.tweetmanager.com/login.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.tweetmanager.com');" target="_blank">Tweet Manager</a>) - um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Applikationen tragen zur Popularität des Webangebotes Twitter bei und vereinfachen die Nutzung, da vielfältige Zusatzmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Wie die Angebote kategorisiert werden können und welche überhaupt von vielen Mitgliedern genutzt werden soll im folgenden Teil geklärt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst stellt allerdings die Frage, welche Applikationen überhaupt relevant sind. Es lässt sich beobachten, dass jede Woche eine Vielzahl neuer Webseiten mit Twitterbezug gelauncht werden - nicht alle diese Produkte werden letzten Endes aber auch von einer breiteren Masse benutzt. Da keine Nutzerzahlen zu einzelnen Applikationen vorliegen, muss ein anderer Weg gefunden werden, beliebte Applikationen zu finden. Eine Hilfe stellen Twitterverzeichnisse wie <a href="http://www.twitdom.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitdom.com');" target="_blank">twitdom.com</a> oder <a href="http://mashable.com/2008/05/24/14-more-twitter-tools/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/mashable.com');" target="_blank">Auflistungen von Applikationen auf Webseiten wie Mashable.com</a> dar. Nutzerzahlen erhält man zwar auch hierdurch nicht, dafür aber Überblicke über beliebte und empfehlenswerte Dienste. Eine weitere sehr gute Methode, die auch in gewisser Weise Rückschlüsse auf die Verwendungshäufigkeit gibt, stellt das Suchen nach den Begriffen &#8220;Twitter&#8221; und beispielsweise &#8220;Apps&#8221; (für Applikationen) in sozialen Bookmarking-Tools wie del.icio.us dar. Die zugrunde liegende Überlegung: Je mehr Nutzer eine Twitterapplikation gebookmarkt haben, desto häufiger findet sie Verwendung. Beispiele sind <a href="http://delicious.com/search?p=twitter+app&amp;u=&amp;chk=&amp;context=main&amp;fr=del_icio_us&amp;lc=0" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/delicious.com');" target="_blank">hier</a> sowie <a href="http://blendingthemix.com/2009/01/23/the-most-popular-100-twitter-applications/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blendingthemix.com');" target="_blank">hier</a> zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die angesprochene Kategorisierung kann an Mashable.com (2009 [2]) angelehnt werden. Hier wird die Übersicht über &#8220;Twitter Tools&#8221; in folgende Kategorien eingeteilt:</p>
<ul>
<li>Posting Enhancement</li>
<li>Reading</li>
<li>Search</li>
<li>Analytics</li>
<li>Fun/Utility</li>
<li>Scripts/Firefox Addons</li>
<li>(Mobile) clients</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Jede Applikation lässt sich in eine dieser Kategorien einordnen, so dass das Schema als umfassend bezeichnet werden kann. Die letzten beiden Kategorien sind für diese Untersuchung allerdings nicht relevant, da sie keine webseitenbasierten Web 2.0-Angebote darstellen, um die es hier aber gehen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Was haben Applikationen nun mit dem Überbegriff der Interaktivität zu tun? Im Grunde erweitern praktisch alle, wie bereits erwähnt, Twitter um Funktionen, die oft die Interaktivität erleichtern und fördern. Twitter allein bietet lediglich die Möglichkeit des Sendens und Empfangens von Nachrichten. Dabei werden Nachrichten entweder direkt an andere User oder aber an alle potentiellen Leser gesendet. Von privaten Nachrichten abgesehen sind aber selbst mit &#8220;@&#8221; versehene und direkt an andere Nutzer gerichtete Tweets von allen anderen Surfern einsehbar.</p>
<div id="attachment_119" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2009/01/modell.png" ><img class="size-full wp-image-119" style="border: 0pt none;" title="Modell nach Weinreich (1998)" src="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2009/01/modell.png" alt="" width="399" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Modell nach Weinreich (1998)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein Modell, das dieses Senden und Empfangen gerade auch bezogen auf Twitter treffend darstellt ist das Kommunikationsmodell für Onlinemedien nach Weinreich (1998). Weinreich hebt die in anderen Kommunikationsmodellen verwendete Unterscheidung zwischen Kommunikator und Rezipient auf und bezeichnet sie statt dessen beide als Partizipienten: &#8220;Kommunikationsmodelle konventioneller Medien beschreiben den »flow of information« (I) als vom Kommunikator zum Rezipienten verlaufend. Der Rezipient hat die Möglichkeit zu Feedback (I&#8217;), aber nur auf Wegen mit geringer Bandbreite. In der computervermittelten Kommunikation (computer mediated communication = CMC) ergibt sich ebenfalls ein Flußverlauf (I1+2), und zwar von einem Partizipienten zum anderen. Aber der zweite Teilnehmer hat einerseits eine gleichberechtigte Feedbackmöglichkeit (I1&#8242;) und andererseits auch die Möglichkeit, weitere Informationen (I2) zurückfließen zu lassen. Auf diese kann nun der erste Partizipient mit wiederum gleicher Bandbreite reagieren (I2&#8242;)&#8221; (Weinreich 1998, S. 134)</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir kurz zum Begriff der <strong>Interaktivität</strong>.<br />
Laut Beck (2006, S. 53) entsteht im Internet &#8220;ein aktiver bzw. interaktiver Rezipient, der ohne Medienbruch und Zeitverzug direkt auf Kommunikatoren und Kommunikate (Programm) Einfluss nehmen oder selbst zum Kommunikator werden könne&#8221;. Silberer (1997, S. 9) versteht unter interaktiver Kommunikation im wesentlichen eine &#8220;rechnergestützte Kommunikation, bei der ein Mediennutzer jederzeit, wahlfrei und wiederholt auf angebotene bzw. abgelegte Informationen zugreifen&#8221; kann. Dies ist bei Twitter der Fall.</p>
<p style="text-align: left;">Von Interaktivität bzw. interaktiver Kommunikation noch zu einer Definition zu Interaktion von Unger/Fuchs (2005, S. 317):</p>
<blockquote><p>&#8220;In seiner formalen Bedeutung versteht man unter Interaktion Prozesse der Wechselbeziehung bzw. Wechselwirkung zwischen zwei oder mehreren Größen. Allgemein kann man unter Interaktion das aufeinander bezogene Handeln zweier oder mehrerer Personen verstehen. Dies setzt die Fähigkeit zum Senden und Empfangen von Informationen voraus und impliziert, dass Kommunikation nicht determiniert ist [...].&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe von Kiousis (2002) lassens sich die Merkmale von Interaktivität nochmals zusammenfassen: Zwei-Wege-Kommunikation; Sender und Empfänger müssen ihre Rollen tauschen können; die Kommunikation sollte in (beinahe) Echtzeit erfolgen; die Abhängigkeit von einem Dritten; Individuen müssen Inhalte, Form und Geschwindigkeit der Kommunikation beeinflussen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach diesen Definitionen stellt Twitter also - wie angenommen - einen interaktiven Dienst dar, über den Nutzer interagieren bzw. interaktiv Kommunizieren können. Bei Twitter können Nutzer sowohl Sender als auch Empfänger sein; Tweets erscheinen sofort und in Echtzeit; Nutzer sind von einem Dritten - der Plattform Twitter selbst - für ihre Kommunikation abhängig; und schließlich können die Nutzer die Inhalte der Tweets ebenso wie die Form (bspw. durch Hinzufügen von Hashtags order Links) oder den Zeitpunkt des Sendens und Lesens selbst beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Folgenden sollen zwei Twitterapplikationen näher beschrieben und der jeweilige Interaktivitätsaspekt hervorgehoben werden.</p>
<h3>Tweet Manager</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.tweetmanager.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.tweetmanager.com');" target="_blank">Tweetmanager.com</a> bietet dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten. Es können Nachrichten an alle Follower geschickt werden; zudem ist das sogenannte &#8220;Auto-followen&#8221; möglich: Der Nutzer bestimmt Keywords. Sobald andere Twitteruser diese Keywords benutzen followed man diesen automatisch. Hierdurch kann man sowohl Themen folgen, die einen selbst interessieren als auch versuchen, durch das folgen anderer deren Aufmerksamkeit zu erregen und somit im Umkehrschluss selbst mehr Follower zu erhalten. Eine weitere Funktion ist die Funktion des Auto-Reply: Sobald ein anderer eine Nachricht mit &#8220;@&#8221; an den Nutzer adressiert, antwortet Tweet Manager diesem mit einer vorab erstellten Nachricht. Ebenfalls möglich ist das Erstellen von automatischen Einträgen: Mehrere Tweets können vorab angelegt werden, Tweet Manager veröffentlicht diese dann zur angegebenen Uhrzeit. Schließlich können auch 2 Accounts mit einander verknüpft werden, so dass bei beide gleichzeitig verwaltet werden können.<br />
Tweetmanager automatisiert also Abläufe wie das Followen oder Nachrichtenverschicken für den Nutzer. Die Applikation führt die Aufgaben aus, die in dieser Mensch-Maschine (Software)-Kommunikation gestellt werden. Gleichzeitig ermöglicht dies aber die Mensch-Mensch Kommunikation: Nachrichten an Andere werden vom User selbst eingegeben, lediglich der Veröffentlichungszeitpunkt variiert - mehr oder minder zufällig. Auch das Followen stellt in gewisser Weise eine Form von Interaktiin dar; reagiert Tweet Manager doch auf Keywords, die dann die Aktion auslösen. Das Followen anderer Nutzer ist zudem Kommunikation: Zum einen ist es selbst eine &#8220;Nachricht&#8221; (bspw. das Bekunden von Interesse an Updates eines Anderen), desweiteren ergibt sich aus dem Followen weitere Kommunikation. Die Möglichkeit, Tweets zu einem späteren Zeitpunkt automatisch erscheinen zu lassen, verändert die Interaktivitätskomponente der Geschwindigkeit. Bei Twitter muss der Nutzet bei Veröffentlichung von Tweets anwesend sein, durch Tweet Manager erweitert sich seine Einflussnahme auf den Veröffentlichungszeitpunkt.</p>
<h3>Twitpic</h3>
<p style="text-align: justify;">Diese Applikation ist sehr simpel und doch sehr nützlich, erweitert sie Twitter doch um visuelle Impressionen. Auf <a href="http://www.twitpic.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitpic.com');" target="_blank">Twitpic.com</a> kann der Nutzer sich mit seinem Twitter-Login einloggen, ein Foto hochladen, dieses mit Tags und einem Text versehen - getwittert wird dann automatisch der Text samt Link zum Bild, welches von Twitpic selbst gehostet wird. Da auch die Möglichkeit besteht, Bilder mit Ortsangaben zu versehen bieten sich hier weitere Möglichkeiten für andere Applikationen, die z.B. auf dann auf Karten verschiedenen Orten Bilder zuweisen können.<br />
Twitpic erweitert folglich die medialen Möglichkeiten, zum reinen Text (mit Hyperlinks) kommt der Inhalt &#8220;Bilder&#8221; hinzu. Hierdurch ändert sich auch die Kommunikation; Geschriebenes wird bildlich untermauert; Situationen können besser beschrieben werden. Andere Nutzer können auf Twitpic Kommentare zu Bildern abgeben, so dass sogar eine zweite Kommunikationsebene eröffnet wird.<br />
Ähnliche Anwendungen gibt es ebenso für Webcam-Kurzvideos (siehe z.B. <a href="http://nimbb.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/nimbb.com');" target="_blank">Nimbb.com</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Diese beiden Applikationen sollen nur als Beispiel dienen, welche Erweiterungen und Verwaltungsmöglichkeiten es für Twitter gibt. Es ließen sich unzählige weitere Beispiele aufzählen: Kalenderverwaltung mittels Twitter; Budgetverwaltung über Twitter und viele weitere. Alle ermöglichen über einen einzigen Twitteraccount unzählige interaktive Möglichkeiten mit diversen anderen Webseiten und Applikationen - Vernetzung par Excellence.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend erwähnenswert hinsichtlich Interaktivität sind an dieser Stelle noch Plugins/Addons/Tools, die den Twitterstream mit anderen Webseiten verknüpfen. Der Stream kann in Weblogs eingebunden werden; Tweets können auf dem Social Network Facebook automatisch den aktuellen Status des Nutzers im Profil darstellen, Tweets können ebenfalls auf normalen Webseiten erscheinen etc. Dies bringt Twitter in andere Umgebungen, so dass auch eigentliche Nichtnutzer Tweets präsentiert bekommen - die Reichweite des Netzwerks Twitter wächst. Dies ist auch zu beobachten bei der Nachrichtenübermittlung von Webseiten wie <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">Spiegel Online</a>, die bei großen Ereignissen mittlerweile auch involvierte Twitternutzer, die ihre Erfahrungen twittern, zitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Soweit zum zweiten von drei Teilen über Twitter; im letzten sollen Potentiale für die Zukunft und Handlungsempfehlungen gegeben werden.</p>
<h3>Literaturhinweise</h3>
<p>Beck, Klaus (2006): Computervermitelte Kommunikation im Internet. München, Wien: R. Oldenbourg Verlag.</p>
<p>Fuchs, Fritz/Unger Wolfgang (2005): Management der Marketing-Kommunikation. Berlin: Springer, S. 317</p>
<p>Kiousis, Spiro (2002): Interactivity: a concept explication. New Media Society 2002; 4; 355</p>
<p>Mashable (2009) [1]: Twitters Massive 2008: 752% Growth. Abgerufen am 10.01.2009 unter http://mashable.com/2009/01/09/twitter-growth-2008/</p>
<p>Mashable (2009) [2]: 140 More Twitter Tools. Abgerufen am 3.01.2009 unter http://mashable.com/2008/05/24/14-more-twitter-tools/</p>
<p>Schulmeister, Rolf (2004): Didaktisches Design aus hochschuldidaktischer Sicht - Ein Plädoyer für offene Lernsituationen. In: U. Rinn/D.M. Meister (eds): Didaktik und Neue Medien. Konzepte und Anwendungen in der Hochschule. Medien in der Wissenschaft (21).</p>
<p>SIlberer, Günter (1997): Interaktive Werbung. Stuttgart: Schäffer-Poeschel, S.9</p>
<p>Weinreich, Frank (1998): Nutzen- und Belohnungsstrukturen computergestützter Kommunikationsformen. Zur Anwendung des Uses and Gratifications approach in einem neuen Forschungsfeld. In: Publizistik, (1998)2, S. 130-142.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2009/02/twitter-expose-teil-2.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/downloads/wp-content/uploads/2009/02/twitter-expose-teil-2.pdf');">Download des Exposé als PDF</a></p>
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		<title>Medienethik Tag-Cloud</title>
		<link>http://brandismission.de/2008/12/medienethik-tag-cloud/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 00:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Aus der Vorlesung Medienethik:

Schon nett, was für Tools es mittlerweile online gibt. Danke, Web2.0!

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<p><a href="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2009/01/tagcloud-ethik.jpg" ><img class="size-full wp-image-130 alignleft" title="tagcloud-ethik" src="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2009/01/tagcloud-ethik.jpg" alt="" width="450" height="266" /></a></p>
<p>Schon nett, was für <a href="http://http://www.wordle.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.wordle.net');" target="_blank">Tools</a> es mittlerweile online gibt. Danke, Web2.0!</p>
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		<title>Twitter-Exposé #1 - Überblick</title>
		<link>http://brandismission.de/2008/11/expose-1-twitter/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 00:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Exposé wurde für die Veranstaltung &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; an der TU Ilmenau verfasst.



 
Einleitung
In diesem Exposé soll es um einen beliebten Dienst im Web 2.0 gehen: Twitter. Der Mikroblogging-Dienst erfreut sich bei Nutzern großer Beliebtheit, was sich vor allem an einer beeindruckenden Zahl manifestiert: am 12. November 2008, rund 2 Jahre nach offiziellem Launch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address style="text-align: justify;">Dieses Exposé wurde für die Veranstaltung &#8220;Digitale Kommunikation&#8221; an der TU Ilmenau verfasst.</p>
<p style="text-align: justify;">
</address>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ddO9idmax0o&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay="></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ddO9idmax0o&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<address style="text-align: justify;"> </address>
<h3 style="text-align: justify;">Einleitung</h3>
<p style="text-align: justify;">In diesem Exposé soll es um einen beliebten Dienst im Web 2.0 gehen: Twitter. Der Mikroblogging-Dienst erfreut sich bei Nutzern großer Beliebtheit, was sich vor allem an einer beeindruckenden Zahl manifestiert: am 12. November 2008, rund 2 Jahre nach offiziellem Launch der Webseite, wurde der Milliardste (Mashable, 2008) &#8220;Tweet&#8221; verfasst. Auch in diesem Blog findet sich Twitter wieder - zur rechten Seite dieses Texts.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Untersuchungsgegegenstand &#8220;Twitter&#8221;</h3>
<p style="text-align: justify;">Twitter? Tweets? Mikroblogging? Für die meisten Internetnutzer dürfte die kurze Einleitung wenig verständlich sein, auch wenn der Dienst rasant wächst und sich wachsender Beliebtheit und damit auch Bekanntheit erfreut. Das Twitter-Prinzip ist an SMS-Nachrichten auf Mobiltelefonen angelehnt: Jeder Eintrag (&#8221;Tweet&#8221;) - in Blogform - darf maximal 140 Zeichen umfassen. Zudem kann man verfolgen, was andere Nutzer twittern und sich somit eine Art &#8220;Freundesliste&#8221; anlegen, wodurch ein soziales Netzwerk entsteht. Tweets können direkt an andere Nutzer gerichtet werden, auch Privatnachrichten sind möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was macht den Dienst Twitter aus? Bietet die Seite einen Mehrwert oder ist es nur eine sinnlose Spielerei? Wie, bzw. kann sie überhaupt zur sinnvollen Kommunikation eingesetzt werden?</p>
<address class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;"> </address>
<dl id="attachment_62" class="wp-caption aligncenter" style="width: 399px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2008/11/twitter-screenshot.jpg" ><img class="size-full wp-image-62" style="border: 2px solid black;" title="twitter-screenshot" src="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2008/11/twitter-screenshot.jpg" alt="" width="389" height="221" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-text">Screenshot von Barack Obamas Twitterprofil</dd>
</dl>
<p style="text-align: justify;">Fachliteratur zum Thema Twitter findet sich wenig. Dies liegt hauptsächlich darin begründet, dass der Dienst noch nicht lange existiert und zudem erst seit diesem Jahr rasante Mitgliederzuwächse zu verzeichnen hat. Gehen Java et al (2007) noch von 94.000 Mitgliedern im April 2007 aus, so belief sich die Zahl der Nutzer laut TechCrunch.com (2008) im März 2008, also weniger als ein Jahr später, auf deutlich über 1 Millionen. Inzwischen (November 2008) beläuft sich die Nutzerzahl auf rund 3,3 Millionen (TwitDir 2008).</p>
<p style="text-align: justify;">Was sind nun die Gründe, Twitter zu nutzen? Kommunikation mit den Lesen der eigenen Beiträge und mit anderen Nutzern steht bei diesem Angebot im Mittelpunkt. Laut Java et al (2007, S. 7) können verschiedene Nutzungsintentionen unterschieden werden: &#8220;Chatten&#8221; als Mitteilung, was man gerade tut; Konversationen mit anderen Usern; das Mitteilen von URLs sowie das Schreiben von News. Twitteruser lassen sich weiterhin in verschiedene Nutzungstypen unterteilen, die hauptsächlich je eines der folgenden Ziele verfolgen: das Weitergeben von Informationen an alle, die den eigenen Updates &#8220;followen&#8221; (folgen); das Pflegen von Freundschaften sowie das Suchen von Informationen. Zu beobachten ist auch, dass manche Nutzer Twitter nur benutzen, um auf Updates in z.B. ihrem Weblog hinzuweisen. Natürlich sind die Einträge eines Users nicht immer gleicher Natur, somit vermischen sich verschiedene Nutzungsziele bei einem einzigen Mitglied. Tendenzen zu einer Nutzungsform hin sind jedoch meist erkennbar. So nutzt(e) <a href="http://www.twitter.com/BarackObama" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitter.com');" target="_blank">Barack Obama</a>, designierter Präsident der USA, Twitter zur Weitergabe an Informationen über die eigene Kampagne (siehe Screenshot). Damit ist er laut TwitDir.com auch der Twitter-User, dem die meisten Nutzer followen.</p>
<p style="text-align: justify;">Barack Obama ist gleichzeitig prominentes Beispiel dafür, dass auf Twitter nicht nur anonyme Accounts existieren. Mit Auswahl eines Nicknames ist es jedoch einfach, anonym Einträge zu verfassen, da der reale Name nicht angegeben werden muss.  Es existieren gerade im Bereich der Prominenten diverse Fake-Accounts, in denen die Identität eines anderen lediglich vorgegeben wird. Dieses Phänomen ist vermutlich dem Interesse der Öffentlichkeit an Stars und Sternchen zu verdanken, welches von Trittbrettfahrern dann ausgenutzt wird. Viele Nutzer verlinken ihr Profil aber mit der eigenen Webseite oder benutzen sogar ihren richtigen Namen als Nickname in Twitter, so dass sie bewusst aus der Anonymität heraustreten. Gerade wenn Twitter als Kommunikationstool, um eigene Webinhalte auf anderen Plattformen zu bewerben, gesehen wird, ist dies der Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Möglichkeit, die Welt mit mehr oder weniger sinnvollen Informationen a la &#8220;Trinke gerade Kaffee. Lecker!&#8221; zu versorgen, kann Twitter einen echten Mehrwehrt in der Onlinekommunikation bieten. Vergleichbar mit einem RSS-Reader kann man beispielsweise in Verbund mit dem AddOn Twitterfox für den Browser Firefox neue Tweets von Usern, deren Updates man selbst verfolgt, direkt in einem kleinen Popup angezeigt bekommen. Somit &#8220;abonniert&#8221; man praktisch die Tweets seines Twitter-Netzwerkes. Im Gegensatz zu RSS ist bei Twitter auch die direkte Antwortmöglichkeit gegeben. Ist der eigene Freundeskreis nun groß genug oder hat man besonders aktive Twitterfreunde, so kann man durch Twitter durchaus schnell auf Neuigkeiten oder interessante Begebenheiten hingewiesen werden, die man sonst möglicherweise nicht entdeckt hätte. Oft entstehen auch regelrechte &#8220;Diskussionen&#8221;, wenn mehrere User auf den Eintrag eines anderen antworten und dieser dann wiederum mehrere mit einer neuen Antwort gleichzeitig adressiert. Zudem ist es einfach, mit Personen in Kontakt zu treten, die man vorher möglicherweise nicht kontaktiert hätte. Folgt man den Updates eines deutschen Politikers, bekommt man daher nicht nur Einsicht in seinen Alltag und seine Meinungen und Gedanken, sondern kann ebenfalls Einträge direkt kommentieren.<br />
Die Kürze der Einträge ist dabei von enormem Vorteil, da Mitteilenswertes auf das Wesentliche reduziert werden muss, was auch das &#8220;schnelle Twittern zwischendurch&#8221; ermöglicht.</p>
<div id="attachment_75" class="wp-caption aligncenter" style="width: 399px"><a href="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2008/11/screenie2.jpg" ><img class="size-full wp-image-75" style="border: 2px solid black;" title="screenshot twitterfox" src="http://brandismission.de/wp-content/uploads/2008/11/screenie2.jpg" alt="" width="389" height="*" /></a><p class="wp-caption-text">Twitterfox in Aktion (unten rechts)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zum angesprochenen AddOn für Firefox muss an dieser Stelle hinzugefügt werden, dass es rund um Twitter selbst inzwischen weitere Anwendungen und Webseiten gibt. So bietet der Dienst <a href="http://15s.viddler.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/15s.viddler.com');" target="_blank">15 seconds videos</a> von viddler.com die Möglichkeit, mit einer Webcam Kurzvideos aufzunehmen und direkt in Tweets zu verlinken; der Dienst <a href="http://be-a-magpie.com/start" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/be-a-magpie.com');" target="_blank">MagPie</a> ermöglicht Werbeeinnahmen durch das Schalten von Anzeigen in Tweets und <a href="http://www.twistory.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twistory.net');" target="_blank">Twistory</a> verknüpft Twittereinträge mit einem Kalender, so dass eine Art Tagebuch ensteht - um nur drei von unzähligen möglichen Beispielen zu nennen. Der Dienst Twitter an sich ist mittlerweile insofern nicht mehr einzigartig, da es eine Reihe von Nachahmern gibt (vgl. Wünsch 2008). Dass Twitter mehr als nur eine Webapplikation ist und es gar eine &#8220;twitosphere&#8221; (in Anlehnung an die Blogosphäre) gibt, zeigt sich in solchen twittereigenen Begriffen, von denen Pete Cashmere (2008) einige zusammengetragen hat.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p style="text-align: justify;">Kritiker werden an Twitter sicher auch in Zukunft bemängeln, dass viele Einträge überflüssig und damit sinnlos sind. Auf der anderen Seite können auch banale Einträge zu (für den einzelnen  durchaus nützlichen) Reaktionen bei Lesern führen: Wer im Tweet eines Freundes liest, dass dieser gerade die neue Folge von &#8220;Bauer sucht Frau&#8221; auf RTL sieht wird möglicherweise daran erinnert, dass er selbst vorhatte, einzuschalten. Zudem fasst Frank Patalong (2009) auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">Spiegel Online</a> in einem Artikel über Twitter die Problematik der Relevanz treffend zusammen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Der Grundfehler vieler Diskussionen über den so genannten Bürgerjournalismus ist, dass er den Maßstab eines Entweder-Oder an alle Dinge anlegt. Ein Dienst, ein Verbreitungsweg muss in dieser Logik entweder ernst oder nicht ernst zu nehmen sein. Er ist entweder profan oder relevant. Das ist natürlich Blödsinn. Er kann problemlos beides sein - oder mal dies, mal das.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Positiv hervorzuheben ist in jedem Fall die Möglichkeit, durch Networking Kontakte zu auch bisher persönlich nicht bekannten Menschen herzustellen sowie der teilweise hohe Informationsgehalt angegebener Links. Mit den richtigen Tools beim Lesen kann Twitter so eine Bereicherung der persönlichen Kommunikation im Web darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant für die Zukunft wird sein, inwieweit das StartUp Twitter seinen Dienst profitabel gestalten möchte - Werbung ist derzeit nirgends geschaltet. Zudem muss die Zeit zeigen, ob Twitter sich dauerhaft behaupten kann oder bald wieder &#8220;out&#8221; sein und damit von nur noch wenigen Usern benutzt werden wird. Überlegungen dazu sollen teilweise in den folgenden Teilen des Exposés angestellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3 style="text-align: justify;">Literaturhinweise</h3>
<p style="text-align: left;">Arrington, Michael auf TechCrunch.com (2008): End of Speculation: The real Twitter usage numbers. Abgerufen am 12.11.2008 unter <a href="http://www.techcrunch.com/2008/04/29/end-of-speculation-the-real-twitter-usage-numbers/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.techcrunch.com');" target="_blank">http://www.techcrunch.com/2008/04/29/end-of-speculation-the-real-twitter-usage-numbers/</a></p>
<p style="text-align: left;">Cashmere, Pete (2008): Twitterspeak: 66 Twitter Terms You Don’t Need to Know. Abgerufen am 13.11.2008 unter <a href="http://mashable.com/2008/11/15/twitterspeak/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/mashable.com');" target="_blank">http://mashable.com/2008/11/15/twitterspeak/</a></p>
<p style="text-align: left;">Java, Akshay/Song, Xiaodan/Finin, TIm/Tseng, Belle (2007): Why We Twitter: Understanding Microblogging Usage and Communities. Abgerufen am 13.11.2008 unter <a href="http://ebiquity.umbc.edu/_file_directory_/papers/369.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/ebiquity.umbc.edu');" target="_blank">http://ebiquity.umbc.edu/_file_directory_/papers/369.pdf</a></p>
<p style="text-align: left;">Patalong, Frank (2009): &#8220;Da ist ein Flugzeug im Hudson River. Verrückt.&#8221; Spiegel Online. Abgerufen am 16.01.2009 unter <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html</a></p>
<p style="text-align: left;">Schroeder, Stan auf Mashable.com (2008): Twitter: One Billion Tweets. Wow. Abgerufen am 12.11.2008 unter <a href="http://mashable.com/2008/11/12/twitter-one-billion-tweets-wow/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/mashable.com');" target="_blank">http://mashable.com/2008/11/12/twitter-one-billion-tweets-wow/</a></p>
<p style="text-align: left;">TwitDir.com (2008). Abgerufen am 13.11.2008 unter <a href="http://twitdir.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitdir.com');" target="_blank">http://twitdir.com/</a></p>
<p style="text-align: left;">Wünsch, Michael (2008): 12+ Twitter Clones - Bau dir deine eigene Microblogging Community. Abgerufen am 13.11.2008 unter <a href="http://www.wuensch-media.de/2008/11/16/12-twitter-clones-bau-dir-deine-eigene-microblogging-community/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.wuensch-media.de');" target="_blank">http://www.wuensch-media.de/2008/11/16/12-twitter-clones-bau-dir-deine-eigene-microblogging-community/</a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 00:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der heutige Eintrag beschäftigt sich mit einer meiner Freizeitbeschäftigungen: dem Laufen.
Nach viel zu langer Zeit ohne größere sportliche Aktivitäten verfolge ich ein hochgestecktes Ziel: einen Marathon zu schaffen, spätestens im Herbst 2010. Das ist zwar noch eine Weile hin, auf der anderen Seite laufen sich rund 42 Kilometer auch nicht nebenbei und ohne ausgiebigste Vorbereitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Eintrag beschäftigt sich mit einer meiner Freizeitbeschäftigungen: dem Laufen.</p>
<p>Nach viel zu langer Zeit ohne größere sportliche Aktivitäten verfolge ich ein hochgestecktes Ziel: einen Marathon zu schaffen, spätestens im Herbst 2010. Das ist zwar noch eine Weile hin, auf der anderen Seite laufen sich rund 42 Kilometer auch nicht nebenbei und ohne ausgiebigste Vorbereitung und Training. Ein Halbmarathon 2009 könnte bereits drin sein, je nach Trainingsfortschrit. Das Ziel Marathon jedoch ist wichtig, es motiviert; es lohnt sich, darauf hinzuarbeiten; es bringt Struktur ins Training.</p>
<p>Interessierte können hier die jeweils letzten fünf Läufe ansehen. Wenn es chaotisch wirkt, dann deswegen, weil ich am Trainingsanfang stehe (11/08) und erst Grundkondition aufbauen muss. Nicht zu vergessen sind auch widrige Streckenverhältnisse, die für ein Auf und Ab der Geschwindigkeit sorgen: Ich erkunde neue Strecken nicht im Vorfeld, sondern beim Laufen direkt. Mit der Folge, gelegentlich eine 180°-Kehrtwende machen zu dürfen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="198" height="145" id="Nike+ Runs" align="middle"><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="movie" value="http://nikeplus.nike.com/nikeplus/v1/swf/scrapablewidget/rundetail.swf" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="FlashVars" value="type=last5Runs&#038;userDefaultUnit=km&#038;screenName=brandi3000&#038;dateFormat=MM/DD/YY&#038;id=943234595&#038;userID=943234595&#038;region=emea&#038;language=de&#038;locale=de_de"/><embed src="http://nikeplus.nike.com/nikeplus/v1/swf/scrapablewidget/rundetail.swf" quality="high" wmode="transparent" bgcolor="#ffffff" width="198" height="145" name="Nike+ Runs" align="middle" allowScriptAccess="sameDomain" FlashVars="type=last5Runs&#038;userDefaultUnit=km&#038;screenName=brandi3000&#038;dateFormat=MM/DD/YY&#038;id=943234595&#038;userID=943234595&#038;region=emea&#038;language=de&#038;locale=de_de" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
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		<title>Ohrentoast</title>
		<link>http://brandismission.de/2008/11/ohrentoast/</link>
		<comments>http://brandismission.de/2008/11/ohrentoast/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 16:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[e-portfolio]]></category>

		<category><![CDATA[projects]]></category>

		<category><![CDATA[ohrentoast]]></category>

		<category><![CDATA[podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohrentoast?
Was merkwürdig klingt, ist ein Projekt, an dem ich in meiner Freizeit mitwirke: ein Podcast von Studenten für Studenten. Sieben Folgen + zwei Sonderausgaben wurden bislang (Stand: Anfang November 2008) produziert, einige mehr sollen es noch werden.
Am Frühstückstisch, um den sich letztlich alles dreht und versammelt, gibt es nicht nur Toast, sondern eben auch etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohrentoast?</p>
<p>Was merkwürdig klingt, ist ein Projekt, an dem ich in meiner Freizeit mitwirke: ein Podcast von Studenten für Studenten. Sieben Folgen + zwei Sonderausgaben wurden bislang (Stand: Anfang November 2008) produziert, einige mehr sollen es noch werden.</p>
<p>Am Frühstückstisch, um den sich letztlich alles dreht und versammelt, gibt es nicht nur Toast, sondern eben auch etwas auf die Ohren - daher der wunderbare Name. Wer Interesse an studentischen Themen hat oder gerne für 10 bis 15 Minuten unterhalten werden möchte, ist hier genau richtig.</p>
<p>Zu hören gibt es die Episoden natürlich über iTunes, auf Portalen wie <a href="http://www.podcast.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.podcast.de');" target="_blank">podcast.de</a> oder <a href="http://www.podster.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.podster.de');" target="_blank">podster.de</a>, ebenso aber auch auf <a href="http://www.spiesser.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiesser.de');" target="_blank">spiesser.de</a> sowie <a href="http://www.unicum.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.unicum.de');" target="_blank">unicum.de</a>. Oder, klassisch und einfach, auf der Webseite der Ohrentoaster selbst, inklusive Kommentar- und Downloadfunktion:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ohrentoast.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.ohrentoast.de');" target="_blank">www.ohrentoast.de </a></p>
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		<title>E-Portfolio?</title>
		<link>http://brandismission.de/2008/11/e-portfolio/</link>
		<comments>http://brandismission.de/2008/11/e-portfolio/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 13:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[e-portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses E-Portfolio entstand aus zwei Gründen.
Erstens der Wunsch, selbst bestimmen zu können, was im Web mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird. Es wäre blauäugig zu glauben, dass man selbst der einzige ist, der den eigenen Namen googelt. Im Internetzeitalter oder auch Zeitalter des Web 2.0, in dem beinahe jeder Internetnutzer bei verschiedensten Webseiten Profile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses E-Portfolio entstand aus zwei Gründen.</p>
<p>Erstens der Wunsch, selbst bestimmen zu können, was im Web mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird. Es wäre blauäugig zu glauben, dass man selbst der einzige ist, der den eigenen Namen googelt. Im Internetzeitalter oder auch Zeitalter des Web 2.0, in dem beinahe jeder Internetnutzer bei verschiedensten Webseiten Profile angelegt, Dateien hochgeladen, Kommentare abgegeben hat ist eine Kanalisierung dieser Inhalte wichtig und sinnvoll. So ensteht zum einen ein Überblick für mich selbst, eine Art Katalog für meine Internetaktivitäten, zum anderen wird für jeden, der sich über mich im Web informieren will, alles direkt auf einer Seite angezeigt. Dies beugt Missverständnissen vor. Gleichzeitig habe ich auf dieser Seite Kontrolle über die veröffentlichten Inhalte und kann dafür garantieren, der Urheber selbiger zu sein. Weg von der Anonymität des Netzes hin zu Offenheit, so könnte man es nennen.</p>
<p>Der zweite Grund liegt in der Lehrveranstaltung <a href="http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/Digitale-Kommunikati.8349.0.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.tu-ilmenau.de');" target="_blank">Digitale Kommunikation</a> an der TU Ilmenau, an der ich im derzeit (Stand: Nov. 2008) 7. und letzten Fachsemester Angewandte Medienwissenschaft studiere. Bestandteil des Fachs ist das Führen eines E-Portfolios mit der OpenSource-Lösung <a href="http://www.mahara.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.mahara.org');" target="_blank">Mahara</a>. Ich bevorzuge jedoch aus unterschiedlichen Gründen die Blogsoftware <a href="http://www.wordpress.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.wordpress.org');" target="_blank">Wordpress</a>. Hier bieten sich größere Gestaltungsmöglichkeiten, zudem kann ich beliebig Plugins installieren und die ganze Seite auf meinem eigenen Webspace hosten.</p>
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		<title>Willkommen, Besucher</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 17:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[random]]></category>

		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[welcome]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein erster Eintrag im E-Portfolio. Einige mehr sollen folgen. Viel Arbeit an vielen Fronten derzeit, deswegen wird es spannend zu sehen, wie oft ich zum Updaten kommen werde. Dank twitter/delicious/flickr-Anbindung gibt es netterweise ja auch so Neues von mir an dieser Stelle zu sehen.
Kommentare? Anregungen? Her damit! Das Layout ist derzeit im Übrigen noch &#8220;in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Eintrag im E-Portfolio. Einige mehr sollen folgen. Viel Arbeit an vielen Fronten derzeit, deswegen wird es spannend zu sehen, wie oft ich zum Updaten kommen werde. Dank twitter/delicious/flickr-Anbindung gibt es netterweise ja auch so Neues von mir an dieser Stelle zu sehen.</p>
<p>Kommentare? Anregungen? Her damit! Das Layout ist derzeit im Übrigen noch &#8220;in progress&#8221;, es werden also immer wieder Kleinigkeiten geändert. Ende der ersten Novemberwoche hat sich hoffentlich alles erledigt.</p>
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